Gewusst wie: Fotos freistellen

Fotos freistellen bedeutet die Alleinstellung des Hauptmotives einer Fotografie.
Um dies besser zu verdeutlichen hier ein Beispiel. Auf einer Fotografie ist ein Fahrzeug abgebildet.
Es beansprucht gut 50 % des gesamten Bildinhalts. Nun soll nur das Fahrzeug ohne Hintergrund dargestellt werden.

Das Werkzeug zur Freistellung.

Die Fotografie des Fahrzeuges liegt digitalisiert auf dem Rechner vor.
Mit entsprechender Bildbearbeitungssoftware kann nun das Freistellen beginnen.
Die einzelnen Tools einer Bildbearbeitungssoftware beinhalten neben Effekten und Retuschemöglichkeiten
auch Werkzeuge wie das sogenannte Lasso oder den Zauberstab.
Diese Begriffe haben fast schon allgemein übergreifend auf den unterschiedlichen Programmen die gleiche Funktion.

Das Foto freistellen.

Mit dem Zauberstab können nun große Bereiche des Hintergrundes digital markiert werden. Diese markierten Bereiche werden nun gelöscht.
Unter umständen kann auch der „Radierer“ eingesetzt werden, um die großen Bereiche des Hintergrundes zu entfernen.
Die Feinarbeit beginnt nun mit dem „Lasso“, mit dessen Hilfe die Konturen des Fahrzeuges nacheinander angeklickt werden und so markiert.
Am Ende ist das Fahrzeug rund herum markiert. Nun muss dieser Bereich invertiert werden.
Also anstatt des Fahrzeuges wird der restliche Hintergrund markiert. Das geht mit einem Klick im Menü.
Dann wird auch der übrige Hintergrund gelöscht. Auch der Hintergrund hinter den Autoscheiben muss verschwinden.
Wieder kommt am besten das Lasso zum Einsatz, der Zauberstab arbeitet oft zu ungenau in so kleinen Bereichen.
Das fertig freigestellte Foto, auf dem nur noch das Fahrzeug zu sehen ist, muss nun im Dateiformat PNG abgespeichert werden.